Der Maya Kalender: häufig gestellte Fragen und die Antworten

Über die letzten Monate erreichen mich immer wieder Fragen nach:
• dem persönlichen Mondkalender
• wie erklärt sich, dass die 13 Monde im Mayakalender nicht mit dem Vollmondrhythmus übereinstimmen
• warum hat der 29.02 das gleiche Kin wie der 28.02?

Dazu einige erklärende Worte:
Unser gregorianischer 12-Monate Kalender ist eine willkürliche Einteilung des Jahresverlaufs. Diverse römische Kaiser haben sich immer wieder an der quantitativen, linearen Zeitmessung ein Denkmal setzen wollen, indem Sie einzelnen Monaten ihren Namen und eine bestimmte Länge verordneten.
Der eingeführte Schalttag alle 4 Jahre sollte der Synchronisation dienen, denn ein Erdenjahr dauert 365,25 Tage.
Wie wir aber wissen, läuft das Leben in Zyklen und Rhythmen ab, die die Menschen auch ohne einen Kalender schon immer erfassen konnten: die Jahreszeiten, die Tag- und Nachtgleiche, die Mondphasen. Diese Rhythmen finden in unserem linearen Kalender keinen besonderen Stellenwert, obwohl das Wort Monat von dem Wort Mond abgeleitet ist.
Der 13- Monde Kalender der Maya teilt das Jahr in 13 gleich große Phasen zu je 28 Tagen und einem quasi „energiefreien“ Tag dem Grünen Tag. Er ist aber nicht nur eine neue Zählordnung, sondern das Wiederentdecken, das Bewusstmachen von Zeitrhythmen und Zeitqualitäten.
Der 13 Monde Kalender hat dabei nichts mit dem messbaren Zyklus des Mondes, von Vollmond zu Vollmond zu tun. (Durchschnittlich dauert die Zeitspanne von Neumond zu Neumond etwa 29,53 Tage. Für eine Umdrehung um die eigene Achse benötigt der Mond 27 Tage, 7 Stunden und 43 Minuten.) Deutliche Störungen durch die Schwerkraft der Sonne (Sonne und Erde bremsen die Mondrotation, dadurch vergrößert sich der Abstand Erde-Mond und Sonne-Mond) verändern die Mondumlaufbahn ca. nach 18,61 Jahren messbar und als ganzes verursacht die Kreiselbewegung der Erdachse (ca. 26 000 Jahren) eine Rücklaufbewegung im Bezug des Mondes auf Himmelsäquator und Ekliptik.
Der Mayakalender der 13 Monde ist ein solarer Kalender, er stellt den Rhythmus der Erde zur Sonne in Bezug. 13×28 +1= 365
Die Schnittstelle wo sich ein Erdenjahr vollendet, ist laut dem Zeitwissen der Maya kein festes Datum. Sondern liegt zwischen dem 23. und 27. Juli. Das Arguellische System, das Johann Kösser und auch ich verwenden, hat als Schnittpunkt den 26. Juli festgelegt. Andere Zählweisen haben einen anderen Startpunkt und gehen mit dem Ereignis der Schalttage im gregorianischen Kalender auch anders um.
Um diesen Tag herum stand die Sonne, die unseren Erdenrhythmus vorgibt, vor 26.000 Jahren in einer astronomischen Verbindung zu einer anderen Zentralsonne im Sternbild der Plejaden und dem Energiestern Sirius B und das ganze System erhielt einen neuen Energieimpuls.
Das Sternbild Großer Hund ist uns schon seit mindestens 5000 Jahren bekannt. Es war auch für die frühen Ägypter sehr wichtig, denn der hellste Stern im Großen Hund, Sirius, erschien immer Mitte bis Ende Juli kurz vor Sonnenaufgang. Diese „Hundstage“ kündigten die bevorstehende Nilschwemme an.
Das gibt den Energieimpuls für das Kollektiv der Erde vor. Jeder Mensch hat jedoch seinen eigenen Lichtrhythmus, seinen persönlichen 13 Monderhythmus, der jeweils mit dem Geburtstag startet. Die Verflechtung jedes einzelnen in seinem Rhythmus mit der kollektiven Raumzeit erweitert die allgemeinen Themen und kann manche Prozesse des Kollektivs mehr oder weniger ausblenden oder verstärken können, je nach der einzelnen Jahres- oder Lebensaufgabe.
Jeder Mensch muss ein gewisses Gespür für die eigenen Lebensthemen und die Resonanzen im Mayakalender selbst entwickeln. Die Bezugstage im Mayakalender helfen nur dabei den roten Faden zu entdecken, den eigenen Rhythmus und den kollektiven Rhythmus der Zeit im Auge zu behalten. „The history book on the shelf, is always repeating itself!

 

Von Heike Sabine Sicurella

 

Einführung in den Maya-Kalender <–

 

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