Schlüssel zum Sein im Hier und Jetzt

Es gibt Situationen, in denen wir willkürlich, offen und präsent, ganz im Hier und Jetzt sind. Zum Beispiel, wenn wir unversehens in eine Unfallgefahr geraten. Da sind wir „voll da“, ganz fokussiert, alles andere „weggetreten“. Naheliegend ist, dass Gewohnheit und Vertrautheit einer Situation uns zum Ablenken bringen und innerlich etwas anderem nachgehen: Zukunftsgedanken, der Besorgnis oder freudiger Erwartung, oder nachhängen an Vergangenem, Erfreulichem wie Betrüblichem … man schweift ab, in eine „andere Zeit“, weil der Augenblick nicht „spannend“ genug ist, nichts „passiert“; jedenfalls nichts Besonderes. Da lässt die Achtsamkeit nach. Die Aufmerksamkeit streut umher, hierhin und dahin, und ist, so zerstreut, gewiss nicht „bei der Sache“, beim „Tun“. Da läuft das Tun so nebenher … entspannt bis zur Schläfrigkeit.

Eine völlig andere Art von Entspannung stellt sich ein, wenn man „wie gebannt“ ist von etwas, völlig selbstvergessen und versunken ist in der Hingabe am Tun. Zum Beispiel bei einer kniffligen Tätigkeit, beim Spiel, bei einer Sache, die einen ganz gefangen nimmt. Da ist man gleichzeitig hellwach und fokussiert – und entspannt – weil man „im Fluss“ ist und so präsent, wie das Wasser in einem fließendem Strom. Ständig in der lebendigen Bewegung des „Seins“, im Lebensstrom. Des Da-Seins und der Veränderung in jedem Augenblick.
In jedem „Jetzt“.
„Leben“ ist immer „Jetzt“.
Eine unaufhörliche Aneinanderreihung von „Jetzts“.
Leben findet immer jetzt statt.
Jetzt, jetzt, jetzt!
Mit diesem „Jetzt“ gehen, ist wie ein Schlüssel in einen weiten, großen, endlosen Raum. Ein Raum der Unendlichkeit, der sonst verschlossen ist. Ein Raum in einer anderen Dimension, auf den dieser Schlüssel passt und ihn öffnet. Es ist unerheblich, was einen so „gefangen“ nehmen kann, dass man sich selbst vergisst. Sei es der Anblick eines schlummernden Kindes oder das Entwirren eines Wollknäuels, bei dem alle Fäden – anscheinend – festgezurrt sind. Natürlich nur scheinbar, denn jeder Knoten ist entwirrbar. Ohne ihn zu zerschneiden, wie beim berühmt-berüchtigten „Gordischen Knoten“.

Man kann sich selbst immer wieder Gelegenheiten schaffen zu dieser fokussierten Aufmerksamkeit: einmal einen anderen Weg gehen als üblich – da schaut man wieder bewusst nach rechts und links, nimmt die Umgebung bewusst wahr.

Oder indem man ein neues Kochrezept ausprobiert. Oder ganz bewusst Dämpfe und Gerüche einer kochenden Suppe in sich aufnehmen. Oder ganz bewusst ein Gebet sprechen. Irgendetwas die ganze Aufmerksamkeit, die ganze Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit widmen. In diesen Augenblicken öffnen sich unsere Chakren, die „Energieräder“ im Körper drehen sich, und fangen an zu leuchten. Bringen Licht in unseren Körper, in unseren Geist, ins Gemüt.

Dieser „Lichtschlüssel“ öffnet die Lichträume in uns und lässt uns eintreten ins Sein im Hier und Jetzt.
Dieser „Lichtschlüssel“ erschließt uns Kenntnis und Erkenntnis aus „Jenseitigen“ Welten, in denen auch „unsere“ irdische Welt eingebunden ist, immer im Hier und Jetzt, doch auch „jenseits“ jeder Zeit.

Rosemarie Lehnen

 

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