Es gibt nur eine gemeinsame Erde

Wenn wir die Erde aus dem Weltraum sehen, vermag dies die Wahrnehmung in Bezug auf unsere irdischen Probleme verändern. Wie winzig erscheinen sie dann vielleicht gegenüber dem unendlich großen Weltall, in dem unser kleiner Planet aussieht, wie ein zerbrechlicher Edelstein eingebettet in schwarzem Samt. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst sagt dazu: „Alles Große wird endlich im Angesicht der Unendlichkeit“.

Auch mag uns bewusst werden, dass wir alle auf der gleichen und gemeinsamen Erde leben. Es gibt nicht die Erde der Europäer, die Erde der Christen oder die Erde der Reichen. Es gibt nur diese eine Erde, auf der alle Völker, Rassen, Kulturen und Religionen zu Hause sind und auch gemeinsam auskommen mögen. Den Weg dorthin zu finden, sollte unser aller Anliegen sein.

Dazu gehört für mich, die Meinungen und Lebenseinstellungen anders denkender und anders lebender Menschen zu respektieren und zu achten. Auch wenn diese sich selber nicht so verhalten. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsbotschaft dazu gesagt, „Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten“. Wenn wir aneinander wieder mehr zuhören und respektieren, können wir dabei aus meiner Sicht nichts verlieren, sondern nur gewinnen. Und zwar ein Mehr an Erkenntnis, an Verständnis und Bewusstsein.

Das setzt allerdings voraus, dass wir unser Ego zügeln und akzeptieren, dass unsere persönlichen Erwartungen und Vorstellungen von Leben nicht alleinig die Richtigen sind und dass es nicht darum geht, immer im Mittelpunkt zu sein. Ich verstehe, dass dies Angst machen kann und aus der Angst heraus, einen Status-Quo zu verlieren oder unsere Komfortzone verlassen zu müssen, grenzen wir uns möglicherweise ab und verschließen uns. Damit verlieren wir allerdings an Menschlichkeit.

Und das ist der entscheidende Punkt. Das Ziel der Bewusstseinsentwicklung in dieser Zeit liegt für mich darin, zum wahren Menschsein zu finden. Deshalb sind wir jetzt gefordert, uns zu entscheiden: gehen wir weiterhin den vermeindlich einfacheren und bequemeren Weg, auf dem wir uns nicht verändern müssen? Oder entscheiden wir uns, mit der Veränderung in der Welt mitzugehen und jetzt den nächsten Schritt in das göttliche Bewusstsein zu tun in Mitgefühl, Wertschätzung und Respekt zu allen Mitgeschöpfen.

Ein wesentlicher Aspekt unseres Lebens ist die Veränderung. Wir können den Wandel nicht aufhalten. Nicht in unserem persönlichen Leben und auch nicht in der Welt um uns herum. So wie wir nicht verhindern können, dass wir älter werden, so können wir auch die globalen Veränderungen nicht stoppen. Wir können nur unseren Teil dazu beitragen, dass dieser Wandel zu mehr Frieden, Freiheit und Erfüllung für uns und für jeden anderen Menschen führt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Lieben ein gesegnetes Neues Jahr und den Mut und die Einsicht jene Veränderungen zu ermöglichen, die Euer Leben wahrhaftig erfüllter und lebenswerter machen.

Herzliche Grüße,

Stefan Andromis Herbert
www.andromis.net

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